Vibrationsplatte Kaufberatung – darauf ist beim Kauf zu achten

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl verschiedener Vibrationsplatten zu kaufen. Da stellt sich die Frage: Wie kann ich gute von schlechten Geräten unterscheiden? Vibrationsplatten Testberichte sind natürlich eine große Hilfe, aber darüber hinaus sollten Sie auch folgende Punkte beachten, damit Sie am Ende die richtige Entscheidung treffen und künftig auf der besten Vibrationsplatte für Ihre Anforderungen und Bedürfnisse trainieren können. Unsere Vibrationsplatten Kaufberatung zeigt Ihnen worauf es ankommt.

Vibrationsplatte: Mit oder ohne Säule kaufen?

Grundsätzlich können Vibrationsplatten in zwei Kategorien unterteilt werden: Vibrationsplatte mit Säule und Vibrationsplatte ohne Säule. Beide haben Ihre Vorzüge, wobei am Ende ganz allein Sie entscheiden müssen, was die bessere Wahl für Sie ist.

  • Die Vibrationsplatte ohne Säule punktet allen voran durch ihren niedrigeren Preis, der ab 250 Euro beginnt. Zudem sind die Geräte schön kompakt, was das Verstauen der Platte (z.B. unter dem Bett, im Schrank) ermöglicht. Ansonsten sind Vibrationsplatten ohne Säule recht leicht und lassen sich somit auch leichter transportieren und auch die Einstellungsmöglichkeiten oder Programmvielfalt wissen im Vibrationsplatten Test auf ganzer Linie zu überzeugen.
  • Demgegenüber stehen die deutlich größeren, schwereren und preisintensiveren Vibrationsplatte mit Säule. Diese sind im Vergleich standfester, hochwertiger und bieten dank der Säule eine noch größere Übungsvielfalt und verfügen über einen stärken Motor, sodass das Vibrationstraining effektiver und einfach besser ist.

Die meisten Kunden sind jedoch aufgrund des Preises für einen Kompromiss bereit und entscheiden sich für die kompakte Vibrationsplatte ohne Säule. Und keine Sorge: Der Vibrationsplatten Test beweist, dass diese Geräte ebenfalls sehr zuverlässig sind und für das Home-Workout genau richtig sind. Aber es gibt auch interessierte Kunden, die bereit sind, über 1.000 Euro für eine Vibrationsplatte mit Säule zu investieren, was vor allem bei Fortgeschrittenen sinnvoll ist. Bedenken Sie aber, dass Sie entsprechend Stellplatz haben müssen. Anfänger können ruhigen Gewissen zur Variante ohne Säule greifen.

Vibrationsplatte kaufen: Auf diese Punkte sollten Sie achten

Vor der Anschaffung einer Vibrationsplatte gibt es auf einige Punkte zu achten. Im Folgenden zeigen wir Ihnen in unserer Vibrationsplatten Kaufberatung die wichtigsten Aspekte, die Sie im Vorfeld klären sollten!

  • Vibrationsmodus: Wohl eines der entscheidendsten Kriterien. Denn der Virbationsmodus bestimmt, welche Muskeln während des Vibrationstrainings überhaupt stimuliert werden. Dabei wird zwischen dem vertikalen System (Vibrationen von unten nach oben), 3-dimensionalen / triaxial System (Vibrationen vertikal und horizontal) und Wipp-System / seitenalternierende oder oszillierendes System (Vibration wird als Wippen empfunden) unterschieden. Bevorzugen sollten Sie definitiv das 3-dimensionale und das Wipp-System, da hierbei sehr viele Muskelgruppen angesprochen und natürliche Bewegungen nachgeahmt werden. Somit ist der Trainingseffekt höher. Das vertikale System, bei denen die Vibrationsplatte lediglich von unten nach oben vibriert, ist im Vergleich dazu ziemlich ineffektiv. Das macht sich am Preis bemerkbar, da Vibrationsgeräte mit vertikaler Vibration wesentlich günstiger sind.
  • Motorleistung: Der Motor der Vibrationsplatte ist nicht nur für die Vibrationsstärke von Bedeutung, sondern auch ein wichtiges Kriterium für deren Qualität. Bessere Vibrationsgeräte haben einen Wechselstrom-Motor (AC) an Bord, der speziell für den Einsatz in Vibrationsplatten entwickelt wurde. Damit die Platte eine gleichmäßige Vibration erzeugt, muss die Motorleistung entsprechend stark sein. In diesem Zusammenhang ist das eigene Körpergewicht zu beachten. Die Empfehlung lautet, dass die Motorleistung der Vibrationsplatte mindestens 250 Watt gewährleistet. So kann das Vibrationstraining auch bei schwereren und / oder größeren Nutzern die gewünschte Wirkung erzielen.
  • Amplitude und Frequenz: Die Amplitude (Stärke) und Frequenz (Geschwindigkeit) der Vibration sollte sich möglichst fein einstellen lassen, da diese das wichtigste Kriterium für die Steuerung der Trainingsintensität darstellt. Achten Sie entsprechend auf viele Einstellungen und Zwischenschritte, damit Sie in den Genuss eines optimalen Vibrationstrainings kommen, welches perfekt an Ihre individuellen Wünsche angepasst werden kann. Vergessen Sie nicht, dass ein Training – egal ob Muskelaufbau, Gesundheitstraining oder Regeneration – nicht auf Dauer mit den gleichen Einstellungen absolviert werden sollte.
  • Bedienung: Es ist wichtig und praktisch, wenn sich die Vibrationsplatte jederzeit (z.B. über ein Touchscreen oder Tastatur) gut bedienen lässt. Außerdem sind vorinstallierte und -gefertigte Trainingsprogramme sehr gut, die Sie lediglich auszuwählen brauchen. Allen voran für Einsteiger sehr zu empfehlen.
  • Material: Damit der Geräuschpegel beim Vibrationstraining möglichst gering ist, eignen sich spezielle Metalle und Fiberglas besonders gut, da diese eine optimale Dämpfung bewirken. Beachten Sie auch die Schwingmetalle, die eine hohe Qualität haben sollten, um eine verlustarme Weiterleitung der Vibration zu gewähren. Es ist keinem damit geholfen, wenn die Vibration im Boden verloren geht. Denn so leidet die Trainingseffizienz und es wird viel Lärm beim Training verursacht.

Wie teuer ist eine Vibrationsplatte?

Natürlich spielt das verfügbare Budget bei der Überlegung, eine Vibrationsplatte für Zuhause zu kaufen, eine tragende Rolle. Der Vibrationsplatten Preisvergleich bestätigt, dass es Geräte aus allen Klassen gibt. Doch wir können Ihnen nur ans Herz legen, nicht gerade bei dieser Produktkategorie ans Sparen zu denken und sich für einen No-Name-Hersteller zu entscheiden.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Sie mindestens 250 Euro für eine Vibrationsplatte (ohne Säule) einplanen sollten. In dieser Preisklasse werden Sie schon sehr ordentliche Kompaktgeräte finden. Soll es eine Vibrationsplatte mit Säule sein, fangen die Preise ab 1.000 Euro an.

In diesem Zusammenhang wollen wir Ihnen noch einige Hersteller nennen, die gute Vibrationsplatten im Sortiment haben und deren Produkte wir auch in unserem Vibrationsplatte Test regelmäßig unter die Lupe nehmen. Neben Power Plate zählen noch folgende Anbieter zu den führenden auf dem Markt:

  • Skandika
  • Power Plate
  • PowrX
  • Swingvibe
  • VibroGym
  • VIBRAFIT
  • MOVIT

Praktisches Zubehör für Vibrationstraining

Damit das Vibrationstraining noch besser und effektiver wird und einfach mehr Spaß macht, gibt es im Handel eine große Auswahl an nützlichem Zubehör zu kaufen. Während Übungsanleitungen (auch in Form von Poster) oder Zugbänder oftmals zum Lieferumfang gehören, können Sie darüber hinaus auch eine Dämpfungsmatte / Trainingsmatte (die den Fußboden schützt und die Vibrationslautstärke dämpft), Stützgriffe, Vibrationshanteln, Vibrationsgürtel, Liegestützgriffe usw. kaufen.

So finden Sie die richtige Vibrationsplatte für Zuhause

In unserer Vibrationsplatten Kaufberatung haben wir Ihnen die wichtigsten Aspekte aufgezeigt, auf die Sie bei der Auswahl und Kaufentscheidung achten sollten. Doch abschließend haben wir noch einen wertvollen Tipp: Lassen Sie auf jeden Fall auch Vibrationsplatten Testberichte sowie Kundenrezensionen in Ihre Wahl mit einfließen, die Sie im Internet – und natürlich auch auf unserem Portal – finden werden. Auf diese Weise lässt sich schnell in Erfahrung bringen, ob das Vibrationsgerät überzeugen kann.

Sind die Vergleichsergebnisse sowie die Bewertungen positiv, dann sind Sie auf der sicheren Seite und die Gefahr einen Fehlkauf zu machen, ist weitestgehend gebannt. Und sollten Sie – aus welchen Gründen auch immer – unzufrieden mit Ihrer neuen Vibrationsplatte sein, dann wird diese eben zurückgegeben.

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